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Mit Tradition in die Zukunft……. …..3 Generationen arbeiten zusammen harmonisch unter einem Dach! Im Oktober 1881 erteilte der königliche Kirchspielvogt in Bordesholm dem Fleischermeister August Reese die Genehmigung, an dieser Stelle sein Handwerk auszuüben.
Die Rinder wurden in Etappen zu Fuß nach Negenharrie getrieben. Dort wurden die Tiere dann nach und nach geschlachtet. Seine Kunden waren die Bauern und Dorfbewohner, aber auch die Güter Bothkamp und Bokhorst, welche Großküchen unterhielten und in der Ernte bis zu 200 Erntehelfer verpflegten.
Sein Sohn Heinrich Reese hatte inzwischen in Neumünster das ehrwürdige Schlachthandwerk gelernt. Um sich Beruflich Fortzubilden, ging er im Anschluss auf Wanderschaft, von Hamburg über Hannover und Köln nach Frankfurt am Main.
Da die Ehe Kinderlos geblieben war, bemühte er sich um einen Nachfolger. Bedingung war eine Schlachterlehre. So fand Schließlich er in dem jüngsten Sohn seines Schwagers, Heinrich Einfeld aus Kleinharrie, jemanden der sich dazu bereit erklärte.
Werner Einfeld lernte 1941-1942 in Neumünster das Fleischerhandwerk. Nach dem Militär und der Gefangenschaft lernte er bei seinem Onkel in Negenharrie das letzte Lehrjahr zu Ende.
Die Kinder Rita und Heinrich blieben beide dem Berufsstand treu. Rita hatte Fleischereifach- verkäuferin gelernt und Heinrich den Beruf des Fleischers.
1978 machte Heinrich Einfeld seine Meisterprüfung.
1979 wurde der Laden vergrößert und eine neue Verkaufstheke angeschafft.
Ab 1982 lief der Betrieb unter dem Namen Fleischerei W. Einfeld & Sohn Gbr.. Heinrich Einfeld heiratete 1984 Carmen geb. Eggers aus Trappenkamp. Um sich der Zeit anzupassen und den EU-Auflagen gerecht zu werden, hatte man sich entschlossen 1989 den alten Betrieb abzureißen und neu aufzubauen. Der gesamte Bau umfasst ein Schlachtviehstall, ein separates Schlachthaus, einen Rinder- und Schweinekühlraum, einen Pökelraum, einen Gefrierraum, einen Zerlege- und Produktionsraum sowie Büro- und Sozialraume für die Mitarbeiter. Um die eigenen Weideflächen Optimal zu nutzen, züchtet Heinrich Einfeld Angus Rinder in Mutterkuhhaltung.
1991 wurde die vorhandene Räucherei vergrößert. Die Ladenvergrößerung mit neuem Tresen war 1995 das vorläufig letzte Bauvorhaben.
Beide Kinder Sina und Matthias, haben denselben Weg eingeschlagen wie die Eltern und die Großeltern zuvor. Sina Einfeld wird ihre Ausbildung als Fleischerin im Jahre 2007 beenden. Matthias Einfeld ist gelernter Fleischer und wird noch in diesem Jahr die Meisterschule besuchen. Beide Kinder haben von klein auf gespürt, dass Arbeit keine Belastung sein muss, sondern auch Freude und Erfüllung bedeuten kann.
2006 Mit Tradition in die Zukunft……. |